Programm


Samstag 30.05.2026

14.10 - Sommerbühne - Passa Cantu Chor Leitung Annunziata Matteucci
Der Name des Berliner Frauenchors PassaCantu spielt darauf an, dass Musik vorbeizieht und dass sie weitergegeben wird. Begleitet wird der Chor von der Männercombo.
Begeistert von den Liedern und der Herausforderung, einzeln eine Stimme zu singen und nach dem gemeinsamen Klang zu suchen, haben sich mehrere kleine Formationen gebildet, die regelmäßig unter Annunziata Matteucci Leitung proben. Die meisten Lieder sind dreistimmig, manche zwei- oder vierstimmig, handeln von harter Arbeit, von Männern, die die Heimat verlassen und Frauen, die zurückbleiben müssen, und immer wieder von der Liebe.
So gehen die Lieder aus dem Süden auf die Reise und finden in Berlin ein neues Zuhause.
15.00 - Seminarraum - Hormonchaos. Viele Symptome eine Ursache, Astrid Müller
In ihrem Buch, Hormonchaos behandelt Astrid Müller die Wechseljahre. Sie fragt: Sie sind häufig erschöpft, deprimiert oder schlafen schlecht? Sie haben Schmerzen und rätselhafte Entzündungen, nehmen an Gewicht zu und fühlen sich schlicht nicht mehr in Ihrer Mitte? Immer mehr Menschen fehlen Hormone ohne dass Sie es wissen. Womöglich sind es die Wechseljahre und Sie fühlen sich deshalb neben der Spur. Obwohl viele Symptome nachweislich mit Hormonmangel in Verbindung stehen, werden Schmerz- und Schlafmittel, Psychopharmaka, Kortison und andere Medikamente verordnet. Dabei können die Symptome ursächlich und erfolgreich mit natürlichen Hormonen behandelt werden. Dieses Buch zeigt anhand von Betroffenengeschichten und medizinischen Hintergründen, wie Sie Hormonmangelerkennen, schonend behandeln und zurück zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden gelangen zu können.
15.00 - Atelier 1 - Fühlworkshop, Laura Meritt
Laura Meritt ist Kommunikationswissenschaftlerin, Lachforscherin, feministische Linguistin, Autorin, Herausgeberin und Aktivistin der Frauenbewegung. Als Vertreterin des sexpositiven Feminismus setzt sie sich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ein und engagiert sich besonders für die Gleichstellung von trans-, intergeschlechtlichen, lesbischen, bisexuellen und schwulen Personen. In Vorträgen und Workshops vermittelt sie Grundlagen des sexpositiven Feminismus und bezieht dabei unterschiedliche sexuelle Praktiken unter konsensuellen Bedingungen ein. Sie ist Mitbegründerin der PorYes-Bewegung, die sich für feministische Kriterien in der Pornografie und eine lustvolle Darstellung weiblicher Sexualität einsetzt.
15.00 - Theater Foyer - Tanz für alle mit Julia Johannsen
Die Poesie des Körpers

In diesem Workshop erforschen wir die Kreativität, Sinnlichkeit und Leichtigkeit im weiblichen Körper durch freies Tanzen, Spiel und Embodiment. Seit Julia Johannsen ein Mädchen ist, tanzt sie leidenschaftlich, kann sich ein Leben ohne Tanz nicht vorstellen. Der Tanz ist für sie genauso wie Yoga eine Meditation in Bewegung.
Mein persönlicher Weg, auf dem ich nicht nur diese Gruppenangst, sondern auch viele andere Ängste und Krisen überwinden musste, hat mir gezeigt, dass genau da, wo die größte Angst ist, auch das größte Potenzial liegt.
Ich fühle mich tief verbunden mit der Philosophie des Kashmir Shivaismus. Der Kern dieser Philosophie ist Spanda, die heilige Vibration, die durch den Körper und den gesamten Kosmos fließt. Sie ist die pulsierende, schöpferische Kraft, die alles durchdringt und die Essenz des Lebens ist. Die Praxis umfasst Yoga, Meditation, den Tandava Tanz (eine sinnliche Tanzmeditation) und Visualisierungen.
16.00 - Sommerbühne - Carry on, Anne Haigis und Susanne Back
Ein Konzertabend mit Anne Haigis ist wie der Aufenthalt auf dem Bahnsteig, wenn der ICE freie Durchfahrt hat. Festen Halt suchen, dann fliegen die Haare nach hinten. So viel Dampf, so viel Volumen, so viel Ausdruck, unbändige Lust am Leben und an der Musik
Eine der größten deutschen Stimmen, die wie ein prächtiger Brillant durch den Straßenstaub funkelt. Hammer Stimme mit Seele – sie wechselt immer wieder vom kratzigen, voller Lebenserfahrung rauchigen Timbre in die unschuldig, glasklare feine Mädchenstimme.
Anne Haigis wird nicht alleine auf der Bühne stehen – unterstützt wird sie bei ihrem Konzert von der Sängerin Susanne Back, die seit Jahren erfolgreich mit dem Musik-Comedy-Quartett "Schöne Mannheims" durch die Lande tourt.
17.00 - Terrasse - uSAMBAras Percussion
Die uSAMBAras trommeln sich seit 25 Jahren mit lateinamerikanischen und afrikanischen Rhythmen vielseitig und abwechslungsreich durch die Berliner Musikwelt.
Die uSAMBAras sind die älteste Frauen – Samba – Schlag - Kapelle Berlins. Wir sind zurzeit 11 Frauen, die mit viel Freude an der Musik auf Straßenfesten und Privatparties ihre Sticks und Schlegel schwingen. Wir sind nicht zu übersehen, geschweige denn zu überhören. Oft sind wir laut, immer mit vollem Elan dabei.
17.00 - Seminarraum - Zwischen Jetzt und Neu, Ulrike Mehling
Innere Freiheit durch bewusste Veränderung
Workshop von Ulrike Mehling
Wir haben mehr Macht über unser Denken und Handeln als wir glauben. Dafür brauchen wir unsere Emotionen, denn diese weisen uns den Weg. Es lohnt sich, hinzuschauen und mit ihnen zu arbeiten. Wo steckst Du vielleicht fest im Muster?
Was willst und kannst Du loslassen? Wie nimmst Du Dein Leben in die Hände?
Der Verstand kann vieles lösen, aber eben nicht Alles! Aus gutem Grund bestehen wir aus Körper, Geist und Seele. Wie Du mit System Altes oder Blockierendes loslassen kannst, um neue Wege zu gehen darum geht es in diesem Seminar. Du erhältst einen ersten Einblick in Möglichkeiten für Deinen Weg. Denn, dass was wir heute denken prägt unsere Zukunft.
18.00 - Sommerbühne - Panel Sexualität
Dieses Panel soll eine lustvolle Diskussion um selbstbestimmte Sexualität auch im Alter sein. Laura Merritt, Sexologin und Kommunikationswissenschaftlerin, Nicola Hochkeppel Sexualberaterin, Lio Sasha Brix und Christiane Gerhards, aus der Sendung 37 Grad, weiblich Ü50, viele Liebhaber berichten aus ihren Erfahrungen. Moderiert wird von Gesa Ufer von Radio eins.
20.00 - Sommerbühne - Einmal Liebe und zurück, Ellen Esser und Band
Kunstvoll inszeniert, musikalisch überraschend und mit liebevoller Detailverliebtheit umgesetzt, singt und erzählt Ellen Esser über die Liebe. Als ehemalige Schauspielerin zieht sie alle Register und erschafft einen Abend, der von der großen Bandbreite erzählt, die dem Phänomen „Liebe“ innewohnt. Mit deutschen und französischen Balladen von Herbert Grönemeyer, Konstantin Wecker, Annett Louisan und anderen, erleben die Zuschauer alle Aspekte der Liebe, mit besonderen Texten voller Zärtlichkeit, Charme und Humor. Ein Muss für alle, die die eine starke Persönlichkeit auf der Bühne erleben wollen.


Samstag 30.05.2026    Party

22.00 - Theater Foyer - After-Show Party mit Djane Clärchen
Auf dieser Party mit Djane Clärchen, die in der lauen Maieinnacht die BesucherInnen erfreuen soll, gibt es ein kleines Highlight. 10 Semiprofessionelle Tänzer können von den Besucherinnen zum Tanz gebeten werden. Alle Frauen, die schon immer davon geträumt haben, mit einem guten Tänzer zu tanzen, kommen voll auf ihre Kosten.



    Achtung - nur 120 Plätze! Rechtzeitig sichern.


Sonntag 31.05.2026

14.00 - Sommerbühne - Let's Change the picture, Diskussionsrunde
21 Millionen Frauen in Deutschland sind 47 Jahre alt oder älter, und doch werden sie in Film und Fernsehen kaum abgebildet. Schauspielerin Gesine Cukrowski gründete gemeinsam mit der Journalistin Silke Burmester/Palais fluxx die Initiative »Let’s Change The Picture«, die eine Diskussion über diesen Missstand angestoßen hat. Die Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler und Ellen Esser, die Initiatorin des Festivals, komplettieren die Runde.

Moderation Gesa Ufer
15.30 - Sommerbühne - Sorry Tarzan, ich rette mich selbst, Gesine Cukrowski
In ihrem Buch „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst“ schreibt Gesine Cukrowski über ihre Erfahrungen in der Film- und Fernsehbranche. Gekonnt und vergnüglich mischt sie ihre Erlebnisse (und die vieler Kolleginnen) mit Fakten über Altersdiskriminierung und Sexismus, Geschlechterrollen und überholte Rollenbilder.
15.30 – Atelier 1 - Biografisches Schreiben, Stefanie Nordhausen
Biografisches Schreiben – Jedes Leben ist großes Kino
In ihrem Workshop lädt Stefanie Nordhausen dazu ein, dem Stoff des eigenen Lebens mit einem dramaturgischen Blick zu begegnen. Anhand ausgewählter Werkzeuge und Modelle aus der Dramaturgie, wie Wendepunkte, want und need, innere Entwicklung und thematischem roten Faden, entsteht ein neuer Zugang zur eigenen Biografie.
Wie lassen sich prägende Momente erkennen? Welche Konflikte haben uns geformt?
Welche wiederkehrenden Themen durchziehen unser Leben?
Durch kleine dramaturgische Schreibimpulse und strukturierte Denkbewegungen wird erfahrbar, wie Erinnerungen sich ordnen, verdichten und in eine stimmige Form bringen lassen.
Ein kreativer Einstieg für Frauen, die ihre Geschichte neu betrachten und mit erzählerischer Klarheit formulieren möchten und die Lust darauf haben, ihr eigenes Leben endlich als erzählenswerten Stoff zu begreifen.
16.30 - Sommerbühne - Einfach Leben, Silke Breidbach
Neben eigenen Kompositionen interpretiert und vertont Silke Breidbach Gedichte der Lyrikerin Eva Strittmatter. Wort und Musik gehen dabei eine enge Verbindung ein – klar, kraftvoll und offen für das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Sie verbindet Gesang, Klavier und Poesie zu einem lebendigen Klangraum zwischen Lied, Chanson und freiem Ausdruck. Ihre Stimme ist präsent und tragend, warm und ausdrucksstark – sie erzählt, berührt und darf auch augenzwinkernd sein. Durch den unmittelbaren Kontakt zum Publikum entsteht ein Abend voller Nähe, der ebenso unterhält wie bewegt.
17.00 - Atelier 1 - Biografisches Schreiben, Ulrike Winkelmann
Kreatives Schreiben
In diesem Workshop gibt Ulrike Winkelmann einen Einblick in die Vielfalt des Kreativen Schreibens, der sich besonders an Menschen mit wenig Schreiberfahrung richtet. Im Mittelpunkt steht das lustvolle, assoziative Schreiben, das durch vergnügliche und niedrigschwellige Übungen angeleitet wird.
18.15 - Sommerbühne - Geht nicht - gibt's nicht - ein persönliches Gespräch mit Regina Ziegler
Regina Ziegler, eine der erfolgreichsten Produzentinnen Deutschlands erzählt aus ihrem unglaublich spannenden Leben. Moderation Ellen Esser.


Sonntag 31.05.2026

18.00 - Theatersaal - Die Frau als Mensch - Am Anfang der Geschichte, Ulli Lust
Stolze Hüften aus Knochen, Stein und gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen – doch wer oder was waren sie wirklich? Während Steinzeitbücher meist Männer beim Jagen oder Malen zeigen, stellen die meisten erhaltenen Menschenbilder Frauen dar. Welche Gesellschaften zeigten das Menschliche so zentral und ohne Scham? Nach jahrelanger Recherche kehrt Ulli Lust mit einem groß angelegten Sachcomic zurück, der die Anfänge der Kunst und die Bedeutung von Empathie für das Überleben unserer Spezies erkundet. Rund um archaisch-weibliche Figurinen entsteht das Bild einer vergessenen Welt, in der die Heldenreise nur gemeinsam bestand – von Frauen, Männern, Kindern und auch nichtbinären Menschen.
20.00 - Theatersaal - Sterben 1, 2, 3: Hopp!, Michaela Caspar
Die Performance »Sterben 1, 2, 3: Hopp!« thematisiert die Liebe zu den eigenen Müttern und die Angst vor Verlust, Verfall und zukünftiger Armut – mit Gesang, Karaoke, Gymnastik, Foto, Film und Popmusik der 80er. Um die Perspektive auf häusliche Pflege zu öffnen, um sie zu ändern und dafür einen Ort des Austausches zu schaffen, bringen die großartige Schauspielerin Michaela Caspar und ihr langjähriger Kollege aus dem »Theaterkollektiv Possible World« Peter Marty »Sterben 1, 2, 3: Hopp!« auf die Bühne. Ein Abend zwischen Crosstrainer, Albrecht Dürer und Trauer, der informiert, unterhält und sehr berührt.