Regina Ziegler

1973 gründete Regina Ziegler ihre Produktionsfirma Ziegler Film und produzierte mit großem persönlichem Einsatz ihren ersten Film „Ich dachte, ich wäre tot“ (Regie: Wolf Gremm). Damit legte sie den Grundstein für eine der erfolgreichsten Produzentinnenkarrieren Deutschlands.

Mit Ziegler Film realisierte sie in über 50 Jahren mehr als 600 Film- und Fernsehproduktionen, die vielfach national und international ausgezeichnet wurden. Bereits ihr Debüt „Ich dachte, ich wäre tot“ wurde mit einer Filmpreisprämie ausgezeichnet. Es folgten u. a. „Heinrich“ (Deutscher Filmpreis – Goldene Schale), „Die große Flatter“ (Grimme-Preis), „Die Wölfe“ (Internationaler Emmy Award), „Weissensee“ (Deutscher Fernsehpreis) sowie „Gladbeck“ (Seoul International Drama Award, mehrfach Deutscher Fernsehpreis).

Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit renommierten RegisseurInnen im In- und Ausland zusammen und prägte den deutschen Film und das Fernsehen nachhaltig.
Für ihre einzigartige Produzententätigkeit erhielt Regina Ziegler zahlreiche Ehren-Auszeichnungen, darunter die Berlinale-Kamera, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie die Ehren-Lola und die Romy in Platin. 2006 widmete ihr das Museum of Modern Art in New York als erster deutschen Produzentin eine Retrospektive mit 17 Filmen.

Zusammen mit Tanja Ziegler leitet sie die Produktionsfirmen Ziegler Film in Berlin, Köln, München und Baden-Baden und betreibt das Berliner Kino filmkunst 66.