LUXORIA
Frauen ab 50 ins Licht

Festival

'Luxoria – Frauen ab 50 ins Licht' ist ein zweitägiges Festival 30./31. Mai 2026 in der ufaFabrik in Berlin – lebendig, interdisziplinär und voller Begegnungen. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen ab der Lebensmitte, deren Stimmen, Körper und Geschichten im kulturellen Raum noch immer zu selten sichtbar sind.
Luxoria lädt ein zu Musik, Performance, Literatur, Gesprächen, Tanz und gemeinsamen Momenten. Es geht um Alter und Aufbruch, um Lust und Erinnerung, um Sichtbarkeit, Begehren, Humor und gesellschaftliche Teilhabe. Unterschiedliche künstlerische Formate treten miteinander in Dialog und öffnen Räume zum Zuhören, Mitdenken, Mitfühlen – und Mittanzen.
Luxoria richtet sich an ein generationsübergreifendes Publikum: an Neugierige, Kulturliebhaber:innen, Nachbar:innen, Freund:innen, Töchter, Söhne und Verbündete. Hier treffen sich Menschen, um Perspektiven zu teilen, Bilder zu verändern und neue Geschichten zu erzählen.

Programm


Samstag 30.05.2026

14.10 - Sommerbühne - Passa Cantu Chor Leitung Annunziata Matteucci
Der Name des Berliner Frauenchors PassaCantu spielt darauf an, dass Musik vorbeizieht und dass sie weitergegeben wird. Begleitet wird der Chor von der Männercombo.
Begeistert von den Liedern und der Herausforderung, einzeln eine Stimme zu singen und nach dem gemeinsamen Klang zu suchen, haben sich mehrere kleine Formationen gebildet, die regelmäßig unter Annunziata Matteucci Leitung proben. Die meisten Lieder sind dreistimmig, manche zwei- oder vierstimmig, handeln von harter Arbeit, von Männern, die die Heimat verlassen und Frauen, die zurückbleiben müssen, und immer wieder von der Liebe.
So gehen die Lieder aus dem Süden auf die Reise und finden in Berlin ein neues Zuhause.
15.00 - Seminarraum - Hormonchaos. Viele Symptome eine Ursache, Astrid Müller
In ihrem Buch, Hormonchaos behandelt Astrid Müller die Wechseljahre. Sie fragt: Sie sind häufig erschöpft, deprimiert oder schlafen schlecht? Sie haben Schmerzen und rätselhafte Entzündungen, nehmen an Gewicht zu und fühlen sich schlicht nicht mehr in Ihrer Mitte? Immer mehr Menschen fehlen Hormone ohne dass Sie es wissen. Womöglich sind es die Wechseljahre und Sie fühlen sich deshalb neben der Spur. Obwohl viele Symptome nachweislich mit Hormonmangel in Verbindung stehen, werden Schmerz- und Schlafmittel, Psychopharmaka, Kortison und andere Medikamente verordnet. Dabei können die Symptome ursächlich und erfolgreich mit natürlichen Hormonen behandelt werden. Dieses Buch zeigt anhand von Betroffenengeschichten und medizinischen Hintergründen, wie Sie Hormonmangelerkennen, schonend behandeln und zurück zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden gelangen zu können.
15.00 - Atelier 1 - Fühlworkshop, Laura Meritt
Laura Meritt ist Kommunikationswissenschaftlerin, Lachforscherin, feministische Linguistin, Autorin, Herausgeberin und Aktivistin der Frauenbewegung. Als Vertreterin des sexpositiven Feminismus setzt sie sich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ein und engagiert sich besonders für die Gleichstellung von trans-, intergeschlechtlichen, lesbischen, bisexuellen und schwulen Personen. In Vorträgen und Workshops vermittelt sie Grundlagen des sexpositiven Feminismus und bezieht dabei unterschiedliche sexuelle Praktiken unter konsensuellen Bedingungen ein. Sie ist Mitbegründerin der PorYes-Bewegung, die sich für feministische Kriterien in der Pornografie und eine lustvolle Darstellung weiblicher Sexualität einsetzt.
15.00 - Theater Foyer - Tanz für alle mit Julia Johannsen
Die Poesie des Körpers

In diesem Workshop erforschen wir die Kreativität, Sinnlichkeit und Leichtigkeit im weiblichen Körper durch freies Tanzen, Spiel und Embodiment. Seit Julia Johannsen ein Mädchen ist, tanzt sie leidenschaftlich, kann sich ein Leben ohne Tanz nicht vorstellen. Der Tanz ist für sie genauso wie Yoga eine Meditation in Bewegung.
Mein persönlicher Weg, auf dem ich nicht nur diese Gruppenangst, sondern auch viele andere Ängste und Krisen überwinden musste, hat mir gezeigt, dass genau da, wo die größte Angst ist, auch das größte Potenzial liegt.
Ich fühle mich tief verbunden mit der Philosophie des Kashmir Shivaismus. Der Kern dieser Philosophie ist Spanda, die heilige Vibration, die durch den Körper und den gesamten Kosmos fließt. Sie ist die pulsierende, schöpferische Kraft, die alles durchdringt und die Essenz des Lebens ist. Die Praxis umfasst Yoga, Meditation, den Tandava Tanz (eine sinnliche Tanzmeditation) und Visualisierungen.
16.00 - Sommerbühne - Carry on, Anne Haigis und Susanne Back
Ein Konzertabend mit Anne Haigis ist wie der Aufenthalt auf dem Bahnsteig, wenn der ICE freie Durchfahrt hat. Festen Halt suchen, dann fliegen die Haare nach hinten. So viel Dampf, so viel Volumen, so viel Ausdruck, unbändige Lust am Leben und an der Musik
Eine der größten deutschen Stimmen, die wie ein prächtiger Brillant durch den Straßenstaub funkelt. Hammer Stimme mit Seele – sie wechselt immer wieder vom kratzigen, voller Lebenserfahrung rauchigen Timbre in die unschuldig, glasklare feine Mädchenstimme.
Anne Haigis wird nicht alleine auf der Bühne stehen – unterstützt wird sie bei ihrem Konzert von der Sängerin Susanne Back, die seit Jahren erfolgreich mit dem Musik-Comedy-Quartett "Schöne Mannheims" durch die Lande tourt.
17.00 - Terrasse - uSAMBAras Percussion
Die uSAMBAras trommeln sich seit 25 Jahren mit lateinamerikanischen und afrikanischen Rhythmen vielseitig und abwechslungsreich durch die Berliner Musikwelt.
Die uSAMBAras sind die älteste Frauen – Samba – Schlag - Kapelle Berlins. Wir sind zurzeit 11 Frauen, die mit viel Freude an der Musik auf Straßenfesten und Privatparties ihre Sticks und Schlegel schwingen. Wir sind nicht zu übersehen, geschweige denn zu überhören. Oft sind wir laut, immer mit vollem Elan dabei.
17.00 - Seminarraum - Zwischen Jetzt und Neu, Ulrike Mehling
Innere Freiheit durch bewusste Veränderung
Workshop von Ulrike Mehling
Wir haben mehr Macht über unser Denken und Handeln als wir glauben. Dafür brauchen wir unsere Emotionen, denn diese weisen uns den Weg. Es lohnt sich, hinzuschauen und mit ihnen zu arbeiten. Wo steckst Du vielleicht fest im Muster?
Was willst und kannst Du loslassen? Wie nimmst Du Dein Leben in die Hände?
Der Verstand kann vieles lösen, aber eben nicht Alles! Aus gutem Grund bestehen wir aus Körper, Geist und Seele. Wie Du mit System Altes oder Blockierendes loslassen kannst, um neue Wege zu gehen darum geht es in diesem Seminar. Du erhältst einen ersten Einblick in Möglichkeiten für Deinen Weg. Denn, dass was wir heute denken prägt unsere Zukunft.
18.00 - Sommerbühne - Panel Sexualität
Dieses Panel soll eine lustvolle Diskussion um selbstbestimmte Sexualität auch im Alter sein. Laura Merritt, Sexologin und Kommunikationswissenschaftlerin, Nicola Hochkeppel Sexualberaterin, Lio Sasha Brix und Christiane Gerhards, aus der Sendung 37 Grad, weiblich Ü50, viele Liebhaber berichten aus ihren Erfahrungen. Moderiert wird von Gesa Ufer von Radio eins.
20.00 - Sommerbühne - Einmal Liebe und zurück, Ellen Esser und Band
Kunstvoll inszeniert, musikalisch überraschend und mit liebevoller Detailverliebtheit umgesetzt, singt und erzählt Ellen Esser über die Liebe. Als ehemalige Schauspielerin zieht sie alle Register und erschafft einen Abend, der von der großen Bandbreite erzählt, die dem Phänomen „Liebe“ innewohnt. Mit deutschen und französischen Balladen von Herbert Grönemeyer, Konstantin Wecker, Annett Louisan und anderen, erleben die Zuschauer alle Aspekte der Liebe, mit besonderen Texten voller Zärtlichkeit, Charme und Humor. Ein Muss für alle, die die eine starke Persönlichkeit auf der Bühne erleben wollen.


Samstag 30.05.2026    Party

22.00 - Theater Foyer - After-Show Party mit Djane Clärchen
Auf dieser Party mit Djane Clärchen, die in der lauen Maieinnacht die BesucherInnen erfreuen soll, gibt es ein kleines Highlight. 10 Semiprofessionelle Tänzer können von den Besucherinnen zum Tanz gebeten werden. Alle Frauen, die schon immer davon geträumt haben, mit einem guten Tänzer zu tanzen, kommen voll auf ihre Kosten.



    Achtung - nur 120 Plätze! Rechtzeitig sichern.


Sonntag 31.05.2026

14.00 - Sommerbühne - Let's Change the picture, Diskussionsrunde
21 Millionen Frauen in Deutschland sind 47 Jahre alt oder älter, und doch werden sie in Film und Fernsehen kaum abgebildet. Schauspielerin Gesine Cukrowski gründete gemeinsam mit der Journalistin Silke Burmester/Palais fluxx die Initiative »Let’s Change The Picture«, die eine Diskussion über diesen Missstand angestoßen hat. Die Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler und Ellen Esser, die Initiatorin des Festivals, komplettieren die Runde.

Moderation Gesa Ufer
15.30 - Sommerbühne - Sorry Tarzan, ich rette mich selbst, Gesine Cukrowski
In ihrem Buch „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst“ schreibt Gesine Cukrowski über ihre Erfahrungen in der Film- und Fernsehbranche. Gekonnt und vergnüglich mischt sie ihre Erlebnisse (und die vieler Kolleginnen) mit Fakten über Altersdiskriminierung und Sexismus, Geschlechterrollen und überholte Rollenbilder.
15.30 – Atelier 1 - Biografisches Schreiben, Stefanie Nordhausen
Biografisches Schreiben – Jedes Leben ist großes Kino
In ihrem Workshop lädt Stefanie Nordhausen dazu ein, dem Stoff des eigenen Lebens mit einem dramaturgischen Blick zu begegnen. Anhand ausgewählter Werkzeuge und Modelle aus der Dramaturgie, wie Wendepunkte, want und need, innere Entwicklung und thematischem roten Faden, entsteht ein neuer Zugang zur eigenen Biografie.
Wie lassen sich prägende Momente erkennen? Welche Konflikte haben uns geformt?
Welche wiederkehrenden Themen durchziehen unser Leben?
Durch kleine dramaturgische Schreibimpulse und strukturierte Denkbewegungen wird erfahrbar, wie Erinnerungen sich ordnen, verdichten und in eine stimmige Form bringen lassen.
Ein kreativer Einstieg für Frauen, die ihre Geschichte neu betrachten und mit erzählerischer Klarheit formulieren möchten und die Lust darauf haben, ihr eigenes Leben endlich als erzählenswerten Stoff zu begreifen.
16.30 - Sommerbühne - Einfach Leben, Silke Breidbach
Neben eigenen Kompositionen interpretiert und vertont Silke Breidbach Gedichte der Lyrikerin Eva Strittmatter. Wort und Musik gehen dabei eine enge Verbindung ein – klar, kraftvoll und offen für das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Sie verbindet Gesang, Klavier und Poesie zu einem lebendigen Klangraum zwischen Lied, Chanson und freiem Ausdruck. Ihre Stimme ist präsent und tragend, warm und ausdrucksstark – sie erzählt, berührt und darf auch augenzwinkernd sein. Durch den unmittelbaren Kontakt zum Publikum entsteht ein Abend voller Nähe, der ebenso unterhält wie bewegt.
17.00 - Atelier 1 - Biografisches Schreiben, Ulrike Winkelmann
Kreatives Schreiben
In diesem Workshop gibt Ulrike Winkelmann einen Einblick in die Vielfalt des Kreativen Schreibens, der sich besonders an Menschen mit wenig Schreiberfahrung richtet. Im Mittelpunkt steht das lustvolle, assoziative Schreiben, das durch vergnügliche und niedrigschwellige Übungen angeleitet wird.
18.15 - Sommerbühne - Geht nicht - gibt's nicht - ein persönliches Gespräch mit Regina Ziegler
Regina Ziegler, eine der erfolgreichsten Produzentinnen Deutschlands erzählt aus ihrem unglaublich spannenden Leben. Moderation Ellen Esser.


Sonntag 31.05.2026

18.00 - Theatersaal - Die Frau als Mensch - Am Anfang der Geschichte, Ulli Lust
Stolze Hüften aus Knochen, Stein und gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen – doch wer oder was waren sie wirklich? Während Steinzeitbücher meist Männer beim Jagen oder Malen zeigen, stellen die meisten erhaltenen Menschenbilder Frauen dar. Welche Gesellschaften zeigten das Menschliche so zentral und ohne Scham? Nach jahrelanger Recherche kehrt Ulli Lust mit einem groß angelegten Sachcomic zurück, der die Anfänge der Kunst und die Bedeutung von Empathie für das Überleben unserer Spezies erkundet. Rund um archaisch-weibliche Figurinen entsteht das Bild einer vergessenen Welt, in der die Heldenreise nur gemeinsam bestand – von Frauen, Männern, Kindern und auch nichtbinären Menschen.
20.00 - Theatersaal - Sterben 1, 2, 3: Hopp!, Michaela Caspar
Die Performance »Sterben 1, 2, 3: Hopp!« thematisiert die Liebe zu den eigenen Müttern und die Angst vor Verlust, Verfall und zukünftiger Armut – mit Gesang, Karaoke, Gymnastik, Foto, Film und Popmusik der 80er. Um die Perspektive auf häusliche Pflege zu öffnen, um sie zu ändern und dafür einen Ort des Austausches zu schaffen, bringen die großartige Schauspielerin Michaela Caspar und ihr langjähriger Kollege aus dem »Theaterkollektiv Possible World« Peter Marty »Sterben 1, 2, 3: Hopp!« auf die Bühne. Ein Abend zwischen Crosstrainer, Albrecht Dürer und Trauer, der informiert, unterhält und sehr berührt.

Samstag 30. Mai 2026

  • Tagesticket    14.00 - 21.30 Uhr
  •     Early bird (bis 30. April, begrenztes Kontingent)
    35€
  •     Tagesticket regulär
    45€
  •     Tageskasse
    48€
  • Party    22.00 - 1.00 Uhr    ein Preis
    15€

Sonntag 31. Mai 2026

  • Sommerbühne + Atelier 1  14.00 - 20.00 Uhr
  •     Early bird (bis 30. April, begrenztes Kontingent)
    25€
  •     Vorverkauf regulär
    30€
  •     Tageskasse
    33€
  • Theatersaal  18.00 - 21.30 Uhr
  •     Early bird (bis 30. April, begrenztes Kontingent)
    25€
  •     Vorverkauf regulär
    30€
  •     Tageskasse
    33€
Die Tickets gelten nur für den gebuchten Zeitraum, Wiedereinlass innerhalb dieses Zeitfensters möglich.

Beteiligte


Annunziata Matteucci

Geboren und aufgewachsen in Brüssel, verbrachte sie ihre Sommer im abruzzesischen Heimatdorf ihrer Mutter. Dort begegnete sie früh traditionellen mehrstimmigen Gesängen, die sie nachhaltig prägten.
Nach dem Schulabschluss studierte sie Rhythmik in Brüssel und zog anschließend nach West-Berlin. 2014 gründete sie gemeinsam mit Mitstreiter*innen den Verein Canto e Terra, um die musikalischen Traditionen ihrer Vorfahren zu erforschen, lebendig zu halten und weiterzugeben. In Konzerten, Workshops, Chorprojekten und kulturellen Reisen schafft sie Begegnungen mit Menschen, die diese Musik bis heute singen und erforschen – hierzulande wie in den Dörfern Süditaliens.


Anne Haigis

Anne Haigis veröffentlichte 1981 ihre erste Platte For Here Where the Life Is, die der Jazzpianist Wolfgang Dauner produzierte, der als ihr Entdecker gilt. Es folgten Auftritte mit dem United Jazz & Rock Ensemble und einige jazzorientierte Alben mit englischen Texten bei dem Musiklabel Mood Records. Anschließend hatte sie ihre kommerziell erfolgreichste Phase mit deutschsprachigen Songs, mit denen sie unter anderem in mehreren Fernsehshows auftrat. In den 1990er-Jahren wandelte sie ihr Repertoire hin zu mehr englischsprachigen Liedern. Bei Auftritten in Los Angeles und Nashville stand sie an der Seite von Nils Lofgren und Melissa Etheridge auf der Bühne. Etheridge hat Haigis zudem zwei Stücke für ihr 1997 aufgenommenes Live-Album überlassen, darunter den Titelsong Dancing In The Fire.


Astrid Müller

Berlin ist Ihr Zuhause, und hier studierte Astrid Müller Sozialpädagogik und Gesundheitswissenschaften. Bereits während Ihres ersten Studiums erkrankte Sie. Ohne medizinisch ersichtlichen Grund blieb Sie es zwanzig lange Jahre. Mit frühzeitigen Wechseljahren fand Sie heraus, dass Ihr schlicht Hormone fehlten. Seither kennt Sie beide Perspektiven: die der von chronischem Hormonmangel und medizinischer Unwissenheit betroffenen Patientin und die der nachforschenden Gesundheitswissenschaftlerin.

Zu Ihrer Vitalität fand Sie zurück, indem Sie Ihre Hormongesundheit sanft und effektiv förderten. So sind Frauen in der Lebensmitte zu Ihrer Herzensangelegenheit geworden, und Sie schreibt Bücher für sie. Wenn Sie nicht schreibt, berät Sie Frauen im Hormonclearing und verschafft der Hormongesundheit mit Ihren Lesungen, Vorträgen und Podcastbeiträgen Öffentlichkeit. Bei der Initiative #wirsind9millionen engagiert Sie sich für eine bessere medizinische Versorgung von Midlife-Frauen. Die Wechseljahre sollen kein Tuschelthema mehr sein – deshalb verschönern Sie Berlin regelmäßig mit Menopause-Plakaten.


Julia Johannsen

Julia Johannsen ist eine Aktivistin für das zyklische Sein. Sie unterstützt Frauen dabei, sich tiefer mit den Rhythmen der Natur und der Weisheit und Sinnlichkeit ihres Körpers zu verbinden. Julia ist eine leidenschaftliche Tänzerin, leitet das Institut für Systemisches Lachen in Berlin und arbeitet als Autorin und Podcasterin. In ihren Workshops öffnet sie den Raum für den freien Tanz, die Poesie des Körpers und Embodiment.
Ausbildung: Master für Biografische und Kreatives Schreiben, Sozialpädagogin, Systemische & Embodiment Coach,Yogalehrerin.


Laura Meritt

Laura Meritt ist Kommunikationswissenschaftlerin, Lachforscherin, feministische Linguistin, Autorin, Herausgeberin und Aktivistin der Frauenbewegung. Als Vertreterin des sexpositiven Feminismus setzt sie sich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ein und engagiert sich besonders für die Gleichstellung von trans-, intergeschlechtlichen, lesbischen, bisexuellen und schwulen Personen. In Vorträgen und Workshops vermittelt sie Grundlagen des sexpositiven Feminismus und bezieht dabei unterschiedliche sexuelle Praktiken unter konsensuellen Bedingungen ein. Sie ist Mitbegründerin der PorYes-Bewegung, die sich für feministische Kriterien in der Pornografie und eine lustvolle Darstellung weiblicher Sexualität einsetzt.


Nicola Maria Hochkeppel

Nicola Maria Hochkeppel ist Sexualberaterin mit Schwerpunkt Wechseljahre und Veränderung. Sie bietet 1:1-Begleitung, Workshops und Vorträge an.
Mit Trainings zu Wechseljahre am Arbeitsplatz sensibilisiert sie Mitarbeitende und Führungskräfte. Seit Anfang 2023 veranstaltet sie monatlich in Berlin den Salon HOCHKEPPEL mit Expert:innentalks zu den Themen Frauengesundheit, Sexualität und Wechseljahre. Ihr Ziel ist Aufklärung, Austausch und Verbindung – mit sich selbst und anderen.


Gesa Ufer

Journalistin · Moderatorin · Redakteurin
Gesa Ufer wurde 1971 in Osnabrück geboren. Sie studierte in Paris, Toronto und Berlin Germanistik, Kulturwissenschaften und Deutsch als Fremdsprache und absolvierte anschließend die Berliner Journalisten-Schule.
Seit rund 25 Jahren arbeitet sie als Hörfunkjournalistin, vor allem für radioeins (rbb) und Deutschlandfunk Kultur. Darüber hinaus moderiert sie kleine und große Veranstaltungen. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin und der Uckermark.


Silke Burmester

Silke Burmester begann ihre journalistische Laufbahn als Redaktionsassistentin und Aufnahmeleiterin bei Spiegel TV Thema und war Autorin und Ressortleiterin bei Zeitschriften wie Amica, Petra und Die Woche. Gemeinsam mit Heike Hackbarth gründete sie in den 1990er-Jahren das Fanzine planet pussy. Als Kolumnistin schrieb sie u.a. für Spiegel Online, das Medium Magazin, Die Zeit und mare sowie eine siebenjährige wöchentliche Kolumne über die Medienbranche in der Tageszeitung. Ihre Bücher umfassen unter anderem Das geheime Tagebuch der Carla Bruni (2008), Beruhigt Euch! (2012) und Mutterblues (2016). Burmester unterrichtet Kreatives Schreiben, engagiert sich für freien Journalismus und ist Mitglied bei Pro Quote, Freischreiber, dju und PEN. 2020 gründete sie das Online-Magazin Palais F*luxx, das sich an Frauen ab 47 richtet.


Ellen Esser

Initiatorin des Festivals und Sängerin. Sie entstammt einer Schauspielerfamilie und ging als Zwanzigjährige an das Bremer Theater, das mit dem Bremer Stil Theatergeschichte schrieb. Diese Jahre, in denen sie vornehmlich mit Peter Zadek zusammenarbeitete, haben ihren weiteren Lebensweg geprägt. „Bleib dir selber treu“, ist ihr Lebensmotto „und folge deinen Impulsen“. Sie führte bei der Aufführung eigener Theaterstücke Regie, leitete einen coolTURladen im Kunsthaus Tacheles in Berlin, mit Lesungen, Musikveranstaltungen und Perfomances. Später malte sie die Bilder für die Wohnungen, die ihren Lebensunterhalt sichern; ihre Steinlabyrinthe in Berliner Parks zogen die Besucher magisch an. Seit vier Jahren tritt sie vermehrt als Sängerin mit ihrer eigenen Band auf.


Gesine Cukrowski

Gesine Cukrowski wurde 1995 durch ihre Hauptrolle in der RTL-Serie Und tschüss! bekannt und prägte von 1998 bis 2007 als Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer die ZDF-Krimiserie Der letzte Zeuge. Seitdem ist sie in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen.
2023 gründete sie gemeinsam mit Silke Burmester die Initiative Let’s Change the Picture, die sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen ab 47 im deutschen Film und Fernsehen einsetzt. Für ihr Engagement erhielt sie den Ehrenpreis Inspiration des Deutschen Schauspielpreises; 2025 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Ulli Lust

Ulli Lust ist eine österreichische Comiczeichnerin, Illustratorin und Online-Verlegerin (electrocomics), bekannt für dokumentarische Comics. Sie lebt in Berlin und ist Professorin für Zeichnung und Comic an der Hochschule Hannover. Sie zeichnet Comicreportagen, autobiografische Graphic Novels und gesellschaftskritische Werke. Zu ihren bekannten Büchern gehören Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens (2009) und Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein (2017), beide ausgezeichnet mit mehreren Preisen.
Ihr 2025 erschienenes Buch Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte wurde mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet und behandelt die Geschichte der Frau aus einer gesellschaftlichen und historischen Perspektive.


Michaela Caspar

Michaela Caspar ist Schauspielerin, Sängerin und Theatermacherin. Sie arbeitete an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern, wirkte in Filmen, Hörspielen und TV-Produktionen mit und kooperierte mit Künstlern wie Rosa von Praunheim und Conrado del Rosario. Sie ist Mitgründerin des inklusiven Kollektives Possible World e.V. (2008) und inszeniert Theaterprojekte in Gebärden- und Lautsprache, darunter Frühling Erwache! (2009), die taube Zeitmaschine (2014), die international gezeigt wurden.

Michaela Caspar und Peter Marty kennen sich aus der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Theaterkollektiv Possible World. Die Erfahrung die beide bei der Pflege ihrer Mütter machen ist intensiv. Das Umfeld reagiert auf die Pflegesituation mit Unbehagen. Ein eigenartiges Verschweigen entsteht. Um die Perspektive auf häusliche Pflege zu öffnen, um sie zu ändern und dafür einen Ort des Austausches zu schaffen, bringen Michaela und Peter »Sterben 1,2,3: Hopp!« auf die Bühne.
Possible World e.V. gewann gerade den Shimon-Peres-Prize.


Regina Ziegler

1973 gründete Regina Ziegler ihre Produktionsfirma Ziegler Film und produzierte mit großem persönlichem Einsatz ihren ersten Film „Ich dachte, ich wäre tot“ (Regie: Wolf Gremm). Damit legte sie den Grundstein für eine der erfolgreichsten Produzentinnenkarrieren Deutschlands.

Mit Ziegler Film realisierte sie in über 50 Jahren mehr als 600 Film- und Fernsehproduktionen, die vielfach national und international ausgezeichnet wurden. Bereits ihr Debüt „Ich dachte, ich wäre tot“ wurde mit einer Filmpreisprämie ausgezeichnet. Es folgten u. a. „Heinrich“ (Deutscher Filmpreis – Goldene Schale), „Die große Flatter“ (Grimme-Preis), „Die Wölfe“ (Internationaler Emmy Award), „Weissensee“ (Deutscher Fernsehpreis) sowie „Gladbeck“ (Seoul International Drama Award, mehrfach Deutscher Fernsehpreis).

Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit renommierten RegisseurInnen im In- und Ausland zusammen und prägte den deutschen Film und das Fernsehen nachhaltig.
Für ihre einzigartige Produzententätigkeit erhielt Regina Ziegler zahlreiche Ehren-Auszeichnungen, darunter die Berlinale-Kamera, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie die Ehren-Lola und die Romy in Platin. 2006 widmete ihr das Museum of Modern Art in New York als erster deutschen Produzentin eine Retrospektive mit 17 Filmen.

Zusammen mit Tanja Ziegler leitet sie die Produktionsfirmen Ziegler Film in Berlin, Köln, München und Baden-Baden und betreibt das Berliner Kino filmkunst 66.


Ulrike Winkelmann

Ulrike Winkelmann, Diplom- und Theaterpädagogin, ist seit vielen Jahren im weiten Feld des Theaters tätig. Neben ihrer langjährigen Arbeit als Regisseurin am Fliegenden Theater hat sie zahlreiche Theaterstücke, vorrangig für Kinder und Jugendliche, geschrieben. Kreatives Schreiben begleitet sie seit vielen Jahren in ihrer Tätigkeit als Dozentin und Theaterpädagogin.


Ulrike Mehling

Ulrike Mehling, Ärztin aus Leidenschaft, arbeitet seit 17 Jahren in eigener Praxis in Berlin-Westend. Weiterbildungen in Akupunktur, Hypnosetherapie, PEP nach Michael Bohne und anderen psychologischen Techniken komplettieren den ganzheitlichen Ansatz ihrer Arbeit mit den Menschen. Die Arbeit mit Patienten auf Augenhöhe und das Informieren über medizinische Zusammenhänge sollen jeden ermuntern und in die Lage versetzen, die Verantwortung für die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen.


Stefanie Nordhausen

Stefanie Nordhausen ist Diplom Kauffrau, Fiction Producerin und Drehbuchautorin. Seit vielen Jahren arbeitet sie in den Bereichen Storytelling und kreative Schreibprozesse. Als Dramaturgin begleitet sie künstlerische Vorhaben und Kulturprojekte und bringt dabei ihre langjährige Erfahrung aus der professionellen Stoffentwicklung ein.


Lio Sasha Brix

Lio Sasha Brix ist Sprecherin zu Feminismus und Sexualität mit Fokus auf Frauen über 50. In Berlin arbeitet sie als Projektleiterin des kleinen Radios in Berlin und setzt sich dort für gesellschaftlich relevante Themen ein.
In ihrem Podcast Queen*s of Berlin spricht sie über Feminismus 50+, Body Shaming und die Wechseljahre. Als Veranstalterin des „Lio Salon“ schafft sie Räume für Austausch, und als Model nutzt sie ihre Plattform, um das Bild von Frauen in der Modebranche zu verändern und zu diversifizieren. Nach ihrem Coming-out jenseits der 50 engagiert sie sich zudem in sexpositiven Projekten, darunter Initiativen von Caro Gugu sowie Videoproduktionen von Vladi Presents.
Lio Sasha Brix ist eine Feministin und Aktivistin, die sich leidenschaftlich für die Rechte von Frauen einsetzt und eine Veränderung in der Gesellschaft herbeiführen möchte.


Christiane Gerhards

Christiane Gerhards, 64 Jahre alt und seit 40 Jahren verheiratet, seit 5 Jahren in offener Ehe lebend.
Ich sehe mich als Forscherin in der Sexualität und lote meine Grenzen aus. Ekstase ist dabei der Forschungsschwerpunkt.


Heide Rabe

Djane Clärchen alias Heide Rabe
Geboren und aufgewachsen in Berlin, liebt die Musik, seit sie denken kann. Später, als Erwachsene, macht sie ihre Passion zum Beruf.
Als Djane Clärchen ist sie eine etablierte Grösse im Berliner Nachtleben.
Sie spielt alles, aber doch mit Stil. Sie erfüllt Wünsche und macht daraus ein Ganzes; Klassiker, Hits, Oldies und Gewagtes, Standardtänze, HipHop. Ihre Mischung begeistert!


uSAMBAras

Die uSAMBAras trommeln sich seit 25 Jahren mit lateinamerikanischen und afrikanischen Rhythmen vielseitig und abwechslungsreich durch die Berliner Musikwelt.
Die uSAMBAras sind die älteste Frauen – Samba – Schlag - Kapelle Berlins. Wir sind zurzeit 11 Frauen, die mit viel Freude an der Musik auf Straßenfesten und Privatparties ihre Sticks und Schlegel schwingen. Wir sind nicht zu übersehen, geschweige denn zu überhören. Oft sind wir laut, immer mit vollem Elan dabei.
Wir feuern beim Berlin Marathon und anderen Sportveranstaltungen die Läufer und Läuferinnen an. Sehr gerne begleiten wir Demos und unterstützen mit viel Musik politische und soziale Benefizveranstaltungen. Selbst bei Regen und Frost lässt diese Musik an Sonne und Meer denken, an Lebensfreude und Leichtigkeit. Wir sind nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Städten und Ländern zu hören und zu sehen.


Foto - Mia Flambard

Silke Breidbach

Foto: Mia Flambard
Silke Breidbach ist Sängerin, Liedermacherin und Stimmkünstlerin.
Seit über 25 Jahren steht sie in unterschiedlichsten musikalischen Kontexten auf der Bühne – mit Big Band, Jazzquartett, im Varieté sowie als Frontfrau mit dem international erfolgreichen Ukulele-Trio The Lucky Leles.
Auch in ihren Kursen und Workshops lädt sie Menschen ein, die eigene Stimme als Ausdruck und verbindende Kraft zu entdecken.“


Regine Peter

Regine Peter – Fotografin in Berlin
Schon als Kind ging ich gern mit der Kamera meiner Mutter spazieren und fotografierte die Welt um mich herum. Aus dieser frühen Leidenschaft entwickelte sich mein Berufswunsch: Fotografin.
Nach dem Abitur verbrachte ich ein halbes Jahr in Paris, sowie mehrere Monate in Düsseldorf bei einem Modefotografen. Anschließend begann ich meine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Industriefotografie in der Umgebung von Bielefeld. Nach bestandener Gesellenprüfung wechselte ich in die Portrait- und Hochzeitsfotografie.
Mit meinem Umzug nach Berlin bereitete ich mich parallel zu meiner praktischen Arbeit auf die Meisterprüfung vor, die ich 1995 vor der Berliner Handwerkskammer erfolgreich ablegte. Danach wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete mein eigenes Fotoatelier in einer Altbauetage in der Cranachstraße, unweit des S-Bahnhofs Friedenau.
Hier arbeite ich in entspannter Atmosphäre und nehme mir Zeit für eine persönliche Beratung und individuelle Betreuung. Ob Bewerbungsfotos, Businessportraits oder Eventfotografie, ich arbeite gern mit Menschen zusammen und liebe es hinter der Kamera zu stehen.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich bei Soroptimist International, insbesondere im Projekt SI STAR, dem Filmpreis für herausragende Regisseurinnen, dessen Jury ich angehöre.

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